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12.09.2021 FRAUEN-LANDESLIGA Nord 2. Spieltag:

Nach ihrem Heimsieg vom vergangenen Wochenende lief es für die Fußballerinnen des SV Leerstetten auch auswärts optimal. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holten sie am 2. Spieltag der Landesliga Nord bei der Bayernligareserve der SpVgg Greuther Fürth mit einem 2:1 (1:1) Sieg die nächsten drei wichtigen Saisonpunkte.

Nach abtastendem Beginn aus gut gestaffelten Abwehrreihen erwischten die Hausherrinnen den besseren Start und gingen nach einer Viertelstunde in Führung. Daniela Balda hatte ein kurzes Zögern beim Herauslaufen von SVL-Keeperin Amanda Stahl genutzt und die Kugel von der linken Strafraumkante zum 1:0 ins lange Eck geschoben (15.). Die Gäste ließen sich durch den Rückstand nicht beeindrucken und verstärkten ihre offensiven Bemühungen durch noch intensiveres Anlaufen der gegnerischen Abwehrspielerinnen. Dadurch ergaben sich einige Torsituationen im Fürther Strafraum, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Tamara Loukas war es dann, die eine Unsicherheit von SpVgg-Keeperin Linda Schulze nutzte und nach zu kurzer Torwartabwehr überlegt zum 1:1 ein netzte (35.). Die Gäste hätten noch vor der Pause alles klar machen können, wenn nicht Annalena Herzog eine Hereingabe von Nina Ruckriegel knapp verpasst (37.) und Katrin Hauffenmeyer bei ihrem Abschluss aus spitzem Winkel in Keeperin Schulze nicht ihre Meisterin gefunden hätte (39.).

Leerstetten machte im zweiten Durchgang da weiter wo es vor der Halbzeit aufgehört hatte. Nach Ballgewinn von Hauffenmeyer in gegnerischer Hälfte kam Tamara Böhm im Strafraum zum Abschluss. Ihren Schrägschuss konnte Schulze gerade noch am langen Pfosten vorbei lenken (52.). Wenig später wurde Ruckriegel bei ihrem Alleingang erst im Sechzehner vom Ball getrennt. Die Gästezuschauer forderten Elfmeter. Der Pfiff blieb jedoch aus (58.). Das Spiel wurde jetzt wieder offener. Die sich jetzt für die Fürtherinnen ergebenden Chancen endeten aber spätestens in den Armen von SVL-Keeperin Stahl. Als Hauffenmeyer zum wiederholten Mal kurz nach der Mittellinie den Ball erobert hatte und nach Solo in die Mitte zurückpassen konnte, nutzte Loukas die Gelegenheit und schloss mit ihrem zweiten Treffer zum 1:2 in den rechten Winkel ab (80.). Kurz darauf hätte Ruckriegel endgültig für Klarheit sorgen können. Sie war ihrer Gegenspielerin enteilt, überwand beim Abschluss die Fürther Keeperin, setzte die Kugel aber auch knapp am linken Pfosten vorbei (86.). So musste die noch verbleibenden Minuten um den aus Gästesicht verdienten Sieg gezittert werden, denn Fürth warf jetzt alles nach vorne. Sie schafften es zwar noch einige gefährliche Standardsituationen zu kreieren, den Ausgleich schaften sie aber nicht mehr.

Obwohl nach zwei Spieltagen eine Einschätzung über den weiteren Saisonverlauf sehr schwer ist, nährt dieser Erfolg für Leerstetten die Hoffnung, dass in dieser Saison nicht wieder um den Klassenerhalt gezittert werden muss. Wenn sich, neben dem erkennbar guten Zusammenhalt in der Mannschaft, auch noch das Abschlussverhalten vor dem gegnerischen Tor verbessern ließe, könnte auch mehr möglich sein.

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04.09.2021 FRAUEN-LANDESLIGA Nord 1. Spieltag:

Nach erfolgreichem Start in den BFV-Pokal am Vorwochenende legten die Frauen des SV Leerstetten am Samstag mit einen Traumstart in die Landesliga-Saison 2021/22 nach. Gegen das unterfränkische Team des SV 1928 Veitshöchheim landeten sie am heimischen Waldsportplatz einen hochverdienten 7:1 – Erfolg.

Die aufgrund von Personalsorgen mit nur einer Auswechselspielerin angereisten Gäste fanden gut ins Spiel und bestraften ein Missgeschick der SVL-Abwehr gleich zu Anfang des Spiels mit dem  0:1 durch Carolina Teichmann (8.). Leerstetten ließ sich durch den unglücklichen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und schaltete in den Vorwärtsgang. Mehrere vergebliche SVL-Angriffe später war es dann Katrin Graßler, der es gelang, die Gästeführung zu egalisieren. Nach einem abgewehrten Schuss von Katrin Hauffenmeyer hatte sie am schnellsten reagiert und zum 1:1 ein genetzt (17.). Leerstetten wollte jetzt mehr, konnte sich aber bis zur Pause nicht mehr entscheidend durchsetzten. Die Pässe in die Sturmspitze waren zu ungenau um die gut gestaffelte Gäste-Abwehr in Verlegenheit zu bringen.

Im zweiten Durchgang nutzten die Gastgeberinnen ihre Konditionsvorteile, schalteten einen Gang hoch und kamen, nach dem Freistoß-Führungstreffer von Annalena Herzog (50.) und einem für die Gäste unglücklichen Eigentor durch Julia Escher (55.) jetzt richtig ins Rollen. Innerhalb von drei Minuten durch Selina Perzl (73.), Hauffenmeyer (74.) und nochmal Perzl (76.) erhöhten Sie ihre Führung auf 6:1. Gästetorfrau Isabele Lopes sah dabei gar nicht gut aus. Während Veitshöchheim spätestens jetzt zu resignieren schien, gab das SVL-Trainerduo Kröning/Tischner jetzt den Einwechselspielerinnen eine Bewährungschance. Elisa Fricke nutzte ihr Chance und zahlte mit dem 7:1 in der 89. Minute zurück.

Aufgrund der gezeigten Leistungen, insbesondere auch der größeren Spielanteile des SV Leerstetten in der zweiten Halbzeit, geht der Sieg, auch der Höhe nach, in voll Ordnung. Wie die Leistung des SVL im Hinblick auf die laufende Saison zu werten ist, kann wohl erst beurteilt werden, wenn die in den nächsten Wochen anstehenden Partien gegen spielstärkere Teams absolviert sind. Die erste Gelegenheit dazu bietet bereits das Spiel bei der Bayernligareserve der SpVgg Greuther Fürth am kommenden Sonntag, 11 Uhr.

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29.08.2021 BFV-Verbandspokal Frauen Vorrunde

Besser als nach den Ergebnissen der letzten Vorbereitungsspiele erwartet, präsentierten sich die Landesligafrauen des SV Leerstetten in ihrem ersten Pflichtspiel nach 10 Monaten Corona-Pause. Mit einem, in dieser Höhe nicht erwarteten, 5:2 (0:1) - Auswärtserfolg beim letztjährigen Tabellendritten der Landesliga-Süd, FV Obereichstätt, zogen sie in die nächste Runde des BFV-Verbandspokals ein.

Anfangs standen sie sehr tief und taten sich noch recht schwer um ins Spiel zu kommen gegen die agilen Oberbayerinnen, die ein ums andere Mal mit weiten Flankenbällen für Gefahr vor dem Tor von Gästekeeperin Amanda Stahl sorgten. Stahl, die, als eigentliche Feldspielerin, diesmal für die verhinderten Stammtorhüterinnen eingesprungen war, lies in dieser Phase nichts anbrennen. Mit dem ersten ernsthaften SVL-Angriff gelang dann Selina Perzl, nach klugem Querpass von Annalena Herzog, die Gästeführung (15.). Obereichstätt versuchte es weiter über lange Bälle in die Sturmspitze. Mit konzentrierter Abwehrarbeit hielt Leerstetten seinen Strafraum sauber. Was doch durchkam, war sichere Beute von Stahl. Nach einer halben Stunde hätte Herzog die SVL-Führung ausbauen können, doch der Querbalken spielte nicht mit. Katharina Hauffenmeyer hatte ihr die Kugel vom Fünfereck maßgerecht auf den Fuß serviert. Mit der knappen Gästeführung ging es dann in die Pause.

Hellwach kam Leerstetten aus der Kabine. Nach Ballgewinn im Mittelfeld schickte Herzog Goalgetterin Hauffenmeyer auf die Reise, die sich, verfolgt von drei Gegenspielerinnen, die Chance nicht nehmen ließ und aus zehn Metern überlegt ins lange Eck zum 0:2 ein netzte (49.). Als der SVL mit der Einwechslung von Antonia Floß und der, nach Verletzungspause erstmals wieder nominierten Tamara Loukas, mehr und mehr die Initiative übernommen hatte, drohte das Spiel durch den überraschenden 1:2-Anschluss-Treffer von Lisa Reitzer (72.) wieder zu kippen. Hauffenmeyer (74.) und Perzl (79.) machten mit ihren jeweils zweiten Treffern zum 1:3 und 1:4 dann aber innerhalb von 5 Minuten alles klar, ehe Loukas kurz darauf gar auf 1:5 für Leerstetten erhöhen konnte (82.). Den spätestens jetzt und nicht zuletzt aufgrund des grenzwertig hohen Rasens im Altmühltal, auf beiden Seiten festzustellenden Ermüdungserscheinungen, folgte Unkonzentriertheit, insbesondere bei den Gästen, die kurz vor Abpfiff noch den zweiten FVO-Treffer durch Schneider zum 2:5 (88.) zur Folge hatte.

Dieser verdiente Pokalerfolg nährt für den SV Leerstetten die Hoffnung auf einen ebenso erfolgreichen Start in die neue Landesligasaison am kommenden Samstag um 16 Uhr auf heimischem Geläuf gegen das unterfränkische Team des SV 1928 Veitshöchheim.

In der zweiten BFV-Pokalrunde wird sich am 20.11.2021 um 14 Uhr mit den Bayernligistinnen des TSV Schwaben Augsburg ein weiterer Hochkaräter auf der Waldsportanlage in Leerstetten vorstellen.

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17.07.2021 - WiMa-Cup 201 beim SV Leerstetten

Mit den Regionalliga-Vertreterinnen des TSV Crailsheim, den beiden Bayernligistinnen SC Regensburg und FC Ezelsdorf, sowie den Ligarivalinnen des SV 67 Weinberg II, hatten sich die Landesliga Fußballerinnen des SV Leerstetten für ihr traditionelles Turnier zur Vorbereitung auf die neue Saison wieder hochkarätige Gäste eingeladen. Die Frauen des FC Eintracht Bayreuth aus der Bezirksoberliga Oberfranken komplettierten das illustre Feld.

Entsprechend den Platzierungen in zwei Vorrundengruppen wurden die Endspielpaarungen ermittelt. Hier hatten die Gastgeberinnen Pech, dass sie in beiden Gruppenspielen jeweils knapp verloren haben (1:2 Crailsheim; 0:1 Ezelsdorf). Im Platzierungsspiel um Rang 5 gegen Bayreuth, das in der Vorrunde ebenfalls sieglos blieb, setzten sie sich mit 2:0 durch.

Den dritten Platz holten sich die Frauen aus Ezelsdorf mit einem 5:4 nach Elfmeterschießen gegen Weinberg II. Im Endspiel standen sich die Fußballerinnen des TSV Crailsheim und des SC Regensburg gegenüber. Die äußerst junge Truppe aus Crailsheim (Altersdurchschnitt 19,4) zeigte erfrischenden Angriffsfußball und setzte sich am Ende voll verdient mit 3:0 gegen das Bayernligateam aus Regensburg durch.

Hier freut sich Kapitänin Hanna Birkner, dass sie den von Willi Maueröder als Wanderpokal ausgelobten und von ihm selbst überreichten WiMa-Cup für ein Jahr mit nach Baden-Württemberg nehmen kann.

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24.10.2020 - FRAUEN-LANDESLIGA Nord - 18. Spieltag 

Nach einer miserablen Vorrunde surfen die Fußballerinnen des SV Leerstetten derzeit auf einer Erfolgswelle in der Rückrunde der Landesliga-Nord. Von 18 möglichen Punkten hatten sie zum Wochenende 16 geholt. Zuletzt mussten mit Neusorg und dem Club die Tabellenzweiten bzw. -dritten dran glauben. Am Samstag war nun der Ligaspitzenreiter Schwabthaler SV zu Gast im heimischen Waldsportpark. Die Vorgabe des SVL-Trainerteams war klar. Der Surf-Trip auf der Erfolgswelle sollte weiter anhalten.

Der Ligaprimus aus Oberfranken, bei dem Goalgetterin Marina Büttel erstmals nach Verletzungspause wieder mitwirkte, war natürlich zu einem freiwilligen Punktverzicht nicht bereit. So starteten beide Teams mit offenem Visier und stürzten die gut hundert Zuschauer sofort in ein Wechselbad der Gefühle. Leerstetten erwischte einen Blitzstart und ging, durch Distanzschuss von Tamara Loukas unter die Latte, bereits in der 4. Spielminute in Führung. Als Büttel einen umstrittenen Foulelfmeter zum Ausgleich verwandelt hatte (10.), sorgte Fiona Brendel, kaum zwei Zeigerumdrehungen später, mit ihrem ersten Saisontor, für die überraschende Gästeführung (12.). Es entwickelte sich eine recht ansehnliche Partie mit jetzt leichten Feldvorteilen für die „Schwodlerinnen“. Hätte nicht Keeperin Magdalena Holl durch zwei drei Großtaten ihre Farben im Spiel gehalten, wäre bereits in dieser Phase ein kaum aufholbarer Rückstand für den SVL möglich gewesen. Gegen den zweiten Foulelfmeter des Spiels, den Büttel unter erneutem Protest des SVL-Anhangs zur Schwabthaler1:3-Führung verwandelte (27.), war Holl dann machtlos. Gleich nach dem ersten SVL-Gegenangriff sollte, mit dem dritten Strafstoßpfiff von Schiedsrichter Philipp Kobes, das Glück für Leerstetten zurückkommen. Maria Vogt hatte einen Ball von Tina Welsch im Sechzehner an den Arm bekommen. Katrin Hauffenmeyer verwandelte sicher zum 2:3-Anschluss (29.). Nach einem Eckball hatte dann Welsch, mitten in einem Pulk von Spielerinnen, in der Luft das beste Timing. Gegen ihren Kopfball zum 3:3-Ausgleich aus kurzer Distanz hatte SSV-Keeperin Jaqueline Spindler keine Chance (39.). Mit ein bisschen mehr Zielwasser bei ihrem Pfostenknaller hätte Hauffenmeyer kurz vor der Pause ihre Farben erneut in Front bringen können (42.). So ging es mit dem Remis zum Pausentee.

Auch nach dem Wechsel merkte man beiden Teams an, dass sie mehr wollten, wobei zunächst wieder die Gastgeberinnen vorlegten. Nachdem Hauffenmeyer am Ende eines unwiderstehlichen Dribbling am Sechzehner abgezogen, jedoch nur in die fangbereiten Arme von Keeperin Spindler getroffen hatte, spielte sich Loukas im Mittelfeld frei und schloss von der Strafraumgrenze mit links zum 4:3 ab (55.). Spindler hatte diesmal keine Chance. Der SVL führte aber wieder nicht lange. Einen von Svenja Meissner als Torschuss gedachten Ball erwischte die am langen Pfosten lauernde Lisa Kestler und zirkelte ihn zwischen Ronja Hauk und dem Pfosten zum 4:4-Ausgleich ins Netz (58.). Mit Leanna Wunsch brachte das SVL-Trainerteam jetzt für Abwehrreckin Hauk eine zusätzliche Stürmerin. Sie gingen das höhere Risiko um vielleicht doch noch den Dreier zu schaffen und wären damit kurz vor Schluss auch fast noch erfolgreich gewesen. Wunsch antizipierte bei einer Kopfballrückgabe von Vogt richtig und sprintete im Fünfer gegen den Ball. Keeperin Spindler war einen Tick schneller und konnte ihr die Kugel vor dem Pfosten gerade noch mit den Fingerspitzen vom Fuß kratzen (88.).

Am Ende hatte SSV-Trainerin Theresia Vogt ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe gesehen, bei dem ihr Team es in der ersten Halbzeit versäumt hatte seine Torchancen besser zu nutzen. Unter Betrachtung des gesamten Spielverlaufs war sie jedoch mit der Punkteteilung mehr als zufrieden. Das SVL-Trainerduo hätte zwar die drei Punkte gerne auf der Habenseite stehen, war aber mit der geschlossenen Mannschaftsleistung auch diesmal wieder zufrieden und kann mit dem leistungsgerechten Remis leben. Einzig die schnellen Gegentreffer nach eigenen Zählern gilt es schnellstmöglich abzustellen um weiter auf der Erfolgswelle zu schwimmen.

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