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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 12.10.2019)

Hast du Sch... am Schuh, dann hast du Sch… am Schuh. So oder so ähnlich geht es derzeit den Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten. Innerhalb von drei Minuten machten sie sich durch zwei individuelle Fehler zumindest einen Teilerfolg zunichte. In einem Spiel aus dem sie, bei konzentrierterem Verhalten, zumindest einen Punkt hätten mitnehmen können, unterlagen sie im oberfränkischen Bad Staffelstein beim Tabellenzweiten Schwabthaler SV am Ende mit 2:0 (0:0).
Beide Teams begannen vorsichtig aus stabilen Abwehrreihen mit gegenseitigem Abtasten im Mittelfeld. Erstmalig nach einer halben Stunde kamen die Gastgeberinnen zu drei Gelegenheiten aus der Distanz. Beim der ersten touchierte die Kugel die Oberkante der Latte. Die beiden andern Male blieb Julia Müller Siegerin, die diesmal SVL-Stammkeeperin Anna Schneewind, wegen ihrer im Spiel gegen den Club erlittenen Blessur am Knöchel, ersetzen musste. Ansonsten hatten die Gäste die hoch eingeschätzte Angriffsreihe der Oberfränkinnen, die mit 22 Treffern immerhin den zweitbesten Sturm der Liga stellt, sicher im Griff ohne jedoch selbst für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse sorgen zu können. So ging es mit 0:0 in die Pause.
Nur wenige Minuten waren gespielt in Hälfte zwei, als Leerstetten seine ersten Torgelegenheit hatte. Die aufgerückte Laura Purucker kam an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, jagte die schöne Hereingabe von Annalena Herzog aber in Rücklage volley über den Balken (55.). Auf der anderen Seite machte es Lisa Kestler wenig später nicht besser. Auch sie verzog knapp über die Latte (60.). Kurz darauf die nächste Gästechance. Im Sechzehner versuchte Mona Zimmermann im Liegen die Kugel abzuschirmen und brachte dabei die heranstürmende Selina Perzl mit ihrer Hacke zu Fall, als diese zum Ball gehen wollte und dann allein vor dem Tor zum Schuss gekommen wäre. Der ansonsten gut leitende Schiri Dominik Präger hat wohl die Absicht dahinter nicht erkannt. Jedenfalls blieb sein Strafstoßpfiff aus. In der 74 Spielminute dann die größte Chance für die Gäste. Jule Kohl zog, nach einem Konter, frei vor Keeperin Romina Hönninger im Schwabthaler Sechzehner ab, scheiterte mit ihrem halbhohen Ball jedoch am Reflex der Torhüterin, die noch zur Ecke abwehren konnte. Mit dem unmittelbaren Gegenangriff gingen die Oberfränkinnen dann in Führung. Nach einem Abwehrfehler vor dem Strafraum kam der Ball zu Marina Büttel, die sich gegen Laura Felbinger durchsetzte und Müller keine Chance ließ (76.). Als Lisa Kestler nach einem weiteren Fehler in der Gästeabwehr keine drei Minuten später auf 2:0 erhöht hatte (79.), war der Drops gelutscht und Leerstetten stand erneut mit leeren Händen da.
Während die Gastgeberinnen mit diesem Erfolg ihren zweiten Tabellenrang festigen, ziert der SV Leerstetten weiterhin das Ende der Tabelle.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 05.10.2019)

Auch der 6. Saisonspieltag der Frauen-Landesliga Nord bescherte den Fußballerinnen des SV Leerstetten nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Auf ihrer Waldsportanlage mussten sie sich, nach intensivem Spiel, gegen die U23 des 1. FC Nürnberg mit einer 1:2 (0:0) Niederlage abfinden und stehen jetzt bereits seit fünf aufeinander folgenden Spielen mit leeren Händen da.
Beide Teams begannen aus gesicherten Abwehrreihen und fanden den Weg zum gegnerischen Tor nur mühsam. Ihre Vorteile im Ballbesitz konnten die Gäste nicht entscheidend nutzen und mussten sich anfangs einiger schneller Gegenstöße ihrer Gastgeberinnen über die Außenbahnen erwehren. Bei den beiden einzig gefährlichen Strafraumsituationen nach Freistößen durch Spielführerin Laura Felbinger (16., 44.) blieb Club-Keeperin Laura Lücker im Luftduell mit Katrin Hauffenmeyer Siegerin.
Kaum hatte Schiedsrichter Johannes Bettecken die zweite Halbzeit angepfiffen, geriet Leerstetten schon zum ersten Mal in Rückstand. Die sträflich frei stehende Emma Thornley durfte einen Freistoß mit dem Kopf ungehindert ins lange Eck ein netzen (47.). Der Club wollte jetzt noch eins drauf setzen und spielte weiter nach vorne. Leerstetten konterte, versuchte es aus der Distanz und hatte Pech, dass Lücker Hauffenmeyers Geschoss noch mit Mühe von der Latte kratzen konnte (48.). Der verdiente 1:1-Ausgleich viel dann wieder nach einer Standardsituation. Hauffenmeyer verlängerte einen Freistoß von Felbinger mit dem Kopf aufs Tor und schaltete am schnellsten, als die Club-Keeperin abprallen ließ (60.). Die mit dem Ausgleich aufkeimende Hoffnung bei Leerstetten bekam schon kurz darauf wieder einen Dämpfer. Anna Wachal, die letzte Saison noch dem Regionalliga-Kader angehörte und erst kurz vorher eingewechselt worden war, ließ Torfrau Anna Schneewind keine Chance (69.). Es stand 1:2 und die Proteste beim Schiri, weil er unmittelbar vor dem Führungstreffer ein vermeintliches Foul nicht gepfiffen hatte, halfen auch nichts mehr. Das Spiel wurde jetzt ruppiger. Beiderseits gab es gelben Karton zu sehen. Kurz vor dem Ende gab es dann doch noch eine Ausgleichschance für Leerstetten. Wieder war es Felbinger mit einem Freistoß, der diesmal von der Unterkante der Latte ins Feld zurück prallte (88.).
Für Leerstetten heißt es jetzt alle Energie zu bündeln, um in den verbleibenden fünf Begegnungen der Vorrunde zu versuchen, die für den Klassenerhalt notwendigen Zähler einzufahren. Leicht wird diese Aufgabe nicht werden, denn mit Schwabthal, Frickenhausen und Ebing, haben sich die drei nächsten Gegner in jener Spitzengruppe etabliert, zu der jetzt auch der Club gehört.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 28.09.2019)

Wie schon letzte Woche in Neusorg, ging auch der nächste Auswärtstermin der Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten, diesmal im unterfränkischen Karsbach, mit 0:1 erfolglos über die Bühne.
Schon nach wenigen Zeigerumdrehungen stand das Endergebnis zu Buche. Nach dem ersten Eckball hatte sich Katrin Hauffenmeyer bei ihrem Abwehrversuch mit dem Kopf wohl in der Ballhöhe verschätzt. Hinter ihr war Karsbachs Nummer 6 Tamira Stegmann am Fünfer dann goldrichtig zur Stelle und konnte unbedrängt zum 1:0 einköpfen (5.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte gelang es Leerstetten nicht seine technischen Vorteile auszuspielen. Zwingende Torszenen waren beiderseits Mangelware.
Eine Viertelstunde war gespielt in Hälfte zwei, als Schiedsrichter David Fishman nach einem gelbwürdigen Foul an Tina Welsch zunächst die Vorteilsregel gelten ließ, dann aber doch auf Freistoß für die Gäste entschied, den Caro Schellenberg aus 25 Metern an die Oberkante der Latte setzte. Wenig später erreichte eine flache Hereingabe der inzwischen für die Gäste eingewechselten Romina Trautnitz im Sechzehner Hauffenmeyer, die die Kugel jedoch im Rückwärtsfallen über den Kasten jagte. Die Zeichen standen auf Angriff bei Leerstetten in der letzten Viertelstunde. Sie wollten unbedingt noch ein Remis erreichen und hatten kurz darauf auch Gelegenheit dazu. Welsch war mit dem Fuß am Ball in den Strafraum eingedrungen und wurde durch Vanessa Weimer am Fünfereck regelwidrig von hinten umgerannt. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Schiri Fishman bediente sich wohl wieder der Vorteilsregel, weil Hauffenmeyer an den Ball gekommen war, aber nicht daraus machen konnte. Letztendlich brachten die Gastgeberinnen mit allem was sie hatten ihren knappen Vorsprung ins Ziel.
Leerstetten übernimmt mit dieser erneuten Niederlage von den Bayernligaabsteigerinnen des FC Pegnitz, die sich, einen Tag später, unerwartet deutlich mit 5:0 gegen Bayreuth durchgesetzt hatten, in der Tabelle die „Rote Laterne“

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 22.09.2019)

Am Ende eines niveauarmen Spiels standen die Fußballerinnen des SV Leerstetten schon wieder mit leeren Händen da. Bei den oberpfälzer Landesligistinnen des SV Neusorg kassierten sie mit 0.1 (0:0) ihre nun schon dritte Niederlage in Folge.
Nach der ersten Großtat, in der 6. Spielminute, von Gästekeeperin Anna Schneewind, die diesmal für die fehlende Laura Felbinger die Kapitänsbinde trug, und einen Schuss aus kurzer Distanz abgewehrt hatte, war Hälfte eins überwiegend geprägt durch monotones Mittelfeldgekicke. Bei Leerstetten fehlte das zwingende Spiel in die Tiefe. Die Kugel zirkulierte meistens in der Breite über die eigene Abwehrreihe und Mittelfeld. Spätestens am Neusorger Sechzehner war Endstation. Nur einmal, kurz vor der Pause, gelang Tamara Böhm ein genialer Steilpass auf Selina Perzl, die dann aber, bedrängt von zwei Abwehrspielerinnen, Keeperin Laura Bächer nicht überwinden konnte. Die Gastgeberinnen versuchten es mit zwei vergeblichen Distanzschüssen und ein ums andere Mal mit steilen Bällen auf die pfeilschnelle Susanne Stich, die jedoch bei Katrin Hauffenmeyer stets in Guten Händen war. So ging es torlos in die Pause.
Hälfte zwei war gerade 10 Minuten alt, als die heimischen Zuschauer zum Torjubel schon angesetzt hatten, bevor sie von Patricia Schreml wieder ins Tal der Tränen geschickt wurden. Freistehend hatte diese gerade einen Querpass aus fünf Metern über Schneewinds leeren Kasten gezimmert. Wie weitgehend schon vor der Pause, neutralisierten sich in der Folgezeit beide Teams im Mittelfeld und schafften es nicht, sich vor des Gegners Gehäuse entscheidend in Szene zu setzen. Leerstetten hatten sich schon damit angefreundet mit einem Auswärtspunkt zufrieden zu sein, als Stich es kurz vor Schluss das erste Mal in diesem Spiel schaffte sich nach einer schnellen Umschaltsituation, der Aufsicht von Hauffenmeyer zu entziehen. Ihren Querpass konnte Simone Hautmann aus fünf Metern zum viel umjubelten 1:0 Siegtreffer verwerten (86.). Die Gäste warfen jetzt alles nach vorne, konnten aber auch in der Nachspielzeit keine Wende mehr erzwingen.
Während die Oberpfälzerinnen durch diesen dritten Saisonerfolg mit Tabellenführer SpVgg Ebing nach Punkten gleichziehen konnten, müssen sich die Mittelfränkinnen für die nächste Zeit wohl eher nach hinten orientieren. Angesichts dieser aktuellen Situation und zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle hat auch die Vereinsführung reagiert und ihre vor der Saison gesteckten Ziele korrigiert. Äußerste Priorität gehört ab sofort dem Klassenerhalt.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 14.09.2019)

Omen est Nomen. Gegen den unterfränkischen Landesligisten FC Schweinfurt 05 gab es am vergangenen Samstag auf der heimischen Waldsportanlage ein leistungsgerechtes 0:5 Heim-Debakel für die Fußallerinnen des SV Leerstetten
Gleich nach Spielbeginn musste die diesmal wieder einsatzbereite Stammkeeperin Anna Schneewind mehrere Male Kopf und Kragen riskieren, weil eine der schnellen Gästeangreiferinnen im Rücken der Abwehr ungehindert nach durchgesteckten Bällen gestartet waren. Zwei Mal rettete sie außerhalb ihres Strafraums mit dem Fuß, beim dritten Mal verzog Schweinfurts Außenstürmerin Leonie Zehe knapp links am Tor vorbei. Leerstetten fand einfach keine Mittel gegen die immer wieder anstürmenden Unterfränkinnen, hielt den eigenen Kasten aber zunächst trotzdem sauber. In der 23. Spielminute war es dann soweit. Schneewind konnte im Liegen am Fünfer einen Schuss nicht mehr festhalten. Für die unbedrängt heranstürmende Jennifer Röding war es so ein Leichtes, den Abpraller zum 0:1 ein zu schieben. Das 0:2 wenig später kam, aus Sicht der Heimelf, äußerst kurios und unglücklich zustande (34.). Schneewind, die einen Schuss von Zehe erneut nur abklatschen konnte, hatte, im Nachsetzen, die Hand wieder am Ball. Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Thomas Schels übersah dann, dass Röding der Keeperin den Ball aus der Hand spitzelte. Beim Klärungsversuch schoss Ronja Hauck dann aus kürzester Distanz ungewollt Leonie Zehe an, die dem Abpraller nur hinterhergehen musste um ein zu netzen. Auch der dritte Gästetreffer schien nicht unvermeidbar. Schneewind hatte einen Flachschuss am Fünfereck bravurös abgewehrt. Röding schaltete schneller als drei Leerstettener Abwehrspielerinnen und schob die Kugel zu ihrem zweiten Treffer ins leere Tor (38.).
Jürgen Meister, der diesmal für den verhinderten SVL-Trainer Marcel Kröning an der Seitenlinie stand, erhoffte sich sicher eine Belebung des eigenen Angriffsspiels, als er nach der Pause Jasmin Kraus und wenig später dann noch Amy Freymüller einwechselte. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus. Leerstetten brachte auch in der zweiten Hälfte keinen vernünftigen Angriff auf das Schweinfurter Tor zustande. So war es kein Wunder, dass die „Schnüdel“, wie sie sich selber nennen, zu weiteren Treffern kamen. In der 75. Minute war es Röding, die aus spitzem Winkel mit ihrem dritten Treffer zum 0.4 erhöhen konnte. Den Deckel drauf machte dann kurz vor Schluss noch Hannah Westernhausen, als sie Schneewind bei ihrem Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (89.).
Mit der gezeigten Leistung haben die Mittelfränkinnen nicht den Nachweis erbracht, dass sie gewillt sind alles zu geben um ihr vor der Saison proklamiertes Ziel zu erreichen. Vorne mitspielen werden sie in dieser Verfassung jedenfalls nicht können.

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