Adidas
NiKaSport
Sportlandkreis Roth

Frauen – Verbandspokal (Spieltag vom 25.08.2018)

Noch vor zwei Wochen hatten sie sich bei der Bundesligareserve des SV 67 in Weinberg bei tropischen Temperaturen zu einem Freundschaftsspiel verabredet. Mit einer 5:1-Packung und keinem sehr guten Gefühl mussten sie damals den Heimweg nach Leerstetten antreten. Am vergangenen Samstag waren die SVL-Frauen gegen dasselbe Team Gastgeberinnen im BFV-Verbandspokal. Trotz diesmal kühler Witterung mit Nieselregen waren sie sehr heiß auf ihre Gegnerinnen und konnten in der heimischen Waldsportanlage am Ende tatsächlich den Spieß umdrehen. Mit 2:1 kegelten sie die Bayernligistinnen aus dem BFV-Verbandspokal.
Anfangs sahen die wenigen Zuschauer eine recht abgeklärte Weinberger Elf, die den Ball sicher durch die eigenen Reihen zirkulieren ließ und geduldig darauf wartete, dass sich Lücken im Leerstettener Abwehrverbund auftun. Aufgrund einiger Abspielfehler und risikoreicher Querpässe des SVL vor dem eigenen Tor, taten sich diese Lücken für die Gäste dann auch auf. Die Heimelf hatte in dieser Phase Glück, dass sie nicht in Rückstand geriet, zumal sie auch kaum zu eigenen Torchancen kam. So waren die Zuschauer in der 37. Minute fast ein wenig überrascht, als Tina Welsch auf halbrechter Position freigespielt wurde und die Kugel aus gut 20 Metern im Kasten von Svenja Setzer versenkte. In der Euphorie über diesen Führungstreffer verstärkte Leerstetten den Druck nach vorne und kam keine 3 Minuten später zu einer weiteren Großchance. Amy Freymüller hatte die Gästetorhüterin schon umspielt und stellte sich bereits auf den Torjubel ein, als sie das Spielgerät Richtung Tor schob. Sie hatte nur leider nicht bemerkt, dass schräg hinter ihr Simone Herzog heran gerauscht war und den Ball gerade noch von der Linie kratzen konnte. So blieb es bis zur Halbzeitpause bei der knappen Führung.
Während SVL-Trainer Gunter Schmidt in der Pause beschlossen hatte seine Abwehr durch die Einwechslung von Ronja Hauk und Vanessa Faßold zu verstärken, setzte Weinbergs Trainer Ewald Wurzinger voll auf Angriff und brachte mit Lena Brecht eine neue Stürmerin. Wurzingers Rechnung ging zunächst auf. Bereits 5 Minuten nach der Pause gelang Brecht der Ausgleich. Die Leerstettener Abwehr hatte dabei nicht gut ausgesehen. Niemand hatte sich für die eingewechselte Stürmerin zuständig gefühlt, als diese mit einem langen Ball angespielt wurde. So war es ihr ein leichtes, die Kugel an Valerie Münderlein vorbei, ins lange Eck zu schieben. Leerstetten sah sich nun verstärkt den Angriffen der Bayernligistinnen ausgesetzt, die nach dem Ausgleich ihre Bemühungen verstärkten und die Partie nun endgültig für sich entscheiden wollten. Leerstetten kam nur noch gelegentlich zu Entlastungsangriffen. Bei einem dieser Angriffe zog nach einem Steilpass Tamara Loukas ab der Mittellinie unwiderstehlich an, ließ ihre Gegenspielerinnen stehen und versenkte das Spielgerät aus über 20 m im Weinberger Kasten zum 2:1 (70.). Leerstetten zog sich nun vollends zurück. Valerie Münderlein musste Schwerstarbeit verrichten. Der knappe Vorsprung wurde mit Glück und Geschick über die Zeit gebracht.
Mit diesem Sieg zieht Leerstetten in die 3. KO-Runde des BFV-Verbandspokals ein und kann auf einen weiteren hochkarätige Gegner hoffen. In der Landesliga-Nord geht es für die SVL-Frauen am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel los. Um 17:Uhr treten sie in der Oberpfalz, gegen das Team des letztjährigen Tabellenfünften in der Landesliga Süd, TSV Theuern an.

weitere Bilder

Relegation Frauen BOL-Mittelfranken (Spieltag vom 17.06.2017)

Das war ein Brett. Mit einem gleichsam unerwarteten wie auch ungefährdeten 4:0-Sieg gegen die Damen des DSC Weißenburg schafften die Mädels der Landesligareserve aus Leerstetten den Aufstieg in die Bezirksoberliga Mittelfranken. Vor über 300 Zuschauer in Heideck entwickelte sich ein flottes Relegationsspiel, in dem die Bezirksliga Dritten aus dem Landkreis-Süden jedoch kaum Chancen herausarbeiten konnten. Der Sieg für Leerstetten geht deshalb, auch der Höhe nach, völlig in Ordnung. Schaun mer amol, wie sie sich nächste Saison in der BOL entwickeln.

weitere Bilder