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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 06.04.2019)

Die Abstiegsränge rücken immer näher für Leerstetten
Nach zwei Niederlagen in Folge, keimte diesmal die Hoffnung auf den ersten Dreier der Rückrunde, bei den Fußballerinnen des SV Leerstetten. Schließlich hätte man mit einem Sieg vorbei ziehen können, an den in der Tabelle direkt vor ihnen liegenden Gästen, der SpVgg Stegaurach, die zudem bereits seit sieben Spieltagen sieglos sind. Leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht. Mit einem unerwarteten 1:2 (0:0) nahmen die Gäste am Ende die Punkte mit, ins oberfränkische Aurachtal.
Michael Heinikel, der diesmal für den verhinderten Marcel Kröning alleine an der Seitenlinie stand, hatte seine Mannschaft wieder eher defensiv eingestellt, indem er Katrin Hauffenmeyer in die Vierer-Abwehrkette zurücknahm. Das Rezept ging zunächst auch auf, indem die Gäste zu keinen nennenswerten Torchancen kamen und Leerstetten versuchte bei Balleroberung über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Durch ebenso schnelle Ballverluste im Angriff, beraubte sich Leerstetten allerdings selbst um mögliche Torgelegenheiten. Dem Spielverlauf entsprechend ging es torlos in die Halbzeitpause.
Mit der Einwechslung von Jasmin Kraus und Anja Ströfer sollte in der zweiten Hälfte mehr Druck auf das Gästetor erzeugt werden. Als dann Kraus nach einer Ecke die schnelle 1:0-Führung gelungen war (48.), glaubten viele Zuschauer daran, dass es diesmal doch was werden könnte mit dem ersten Rückrundensieg und feuerten das Heimteam entsprechend an. Ein schneller zweiter Treffer wollte Leestetten aber trotzdem nicht gelingen. So kam es dann, dass Stegaurach mit einem Doppelschlag, innerhalb von kürzester Zeit, das Spiel wieder drehen konnte. Nach einem unnötigen Foul in der Nähe der linken Eckfahne, konnte Stefanie Schmelzer den, von Schiri Thomas Schels, verhängten Freistoß, am langen Eck unbehindert mit dem Kopf zum 1:1 ein netzen. Keine drei Minuten später wurde der Ball unmittelbar nach einem abgefangenen Stegauracher Angriff vor dem eigenen Sechzehner leichtfertig vertändelt. Alleine auf Anna Schneewind zulaufend, hatte Torjägerin Marina Büttel dann keine Mühe, die Kugel zu ihrem elften Saisontreffer im langen Eck zur 1:2-Gästeführung zu versenken (61.). Der Versuch, durch eine Verschiebung von Hauffenmeyer aus der Abwehrkette in den Sturm, das Spiel in der letzten halben Stunde noch zu drehen, führte auch nicht mehr zum Erfolg. Letztendlich hatte sich Leerstetten durch zu viele eigene Fehler selber geschlagen. Entsprechend niedergeschlagen wirkten die Mädels des SVL nach dem Abpfiff.
Stegaurach hat mit diesem ersten Sieg nach acht Spieltagen wieder etwas Anschluss an die Mittelfeldränge gefunden. Leerstetten bleibt auf Rang acht, jetzt aber nur noch mit einem Punkt Abstand zu den Abstiegsrängen.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 31.03.2019)

Auswärts konnten die Fußballerinnen des SV Leerstetten während der kompletten Hinrunde der Landesliga-Saison 2018/19 nur einen Punkt holen. Auch im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde gelang ihnen keine Trendwende. Mit einem deutlichen 4:0 (1:0) gegen die Regionalligareserve des 1. FC Nürnberg im Gepäck, mussten sie, am 13. Spieltag, ihre Heimreise vom Sportpark-Valznerweiher antreten. Obwohl sich die ursprüngliche Vermutung, dass der Club sein Reserveteam mit Spielerinnen aus dem Kader der an diesem Wochenende spielfreien 1. Mannschaft verstärken würde, nicht bestätigte, blieb die Aufgabe für Leerstetten schwer genug, hatte man es doch mit dem ligaweit besten Sturm zu tun. Die Zielsetzung des Leerstettener Trainer-Duos Kröning / Heinikel war deshalb klar darauf gerichtet mit konzentrierter Abwehrarbeit zunächst hinten für die Null zu sorgen und nach vorne zu versuchen Nadelstich zu setzen. Dieses Konzept schien zunächst aufzugehen. Zwei Abschlüsse der Heimelf durch Sophie Fournier (2.) und Sara Flores (8.) waren sichere Beute von SVL-Keeperin Anna Schneewind. Einen Distanzschuss von Selina Perzl (14.) konnte Torhüterin Isabel Bauer parieren. Ein Treffer des Clubs in der 21. Minute wurde zu Recht wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Nach etwa einer halben Stunde Spielzeit bewies Schiedsrichter Johannes Wellmann zweimal kurz hintereinander kein gutes Händchen. Erst gab er für ein klar ersichtliches Stürmerfoul des Club einen Freistoß gegen Leerstetten. Nach der anschließenden Ausführung wurde SVL Torhüterin Schneewind beim Abwehrversuch im Fünf-Meterraum von Clubmittelstürmerin Flores umgeräumt. Der fällige Freistoßpfiff blieb aus. Der Ball lag im Tor (27.). Der Schiri deutete zum Anstoßkreis. Trotz des Rückstandes schafften es die Gäste, weiter an ihrem Konzept festzuhalten, ohne jedoch bis zur Pause zu eigenen Gelegenheiten zu kommen. Als Flores mit einem unhaltbaren Distanzschuss kurz nach der Halbzeitpause für die 2:0 Club-Führung gesorgt hatte (49.), schien die Gegenwehr der Gäste zu erlahmen. Die Heimelf war nun absolut spielbestimmend und kam zu weiteren Chancen. Das 3:0 durch Anna Wachal (55.) und das 4:0 durch Sophie Fournier (62.) waren die logische Folge. Einen Aufreger mit Folgen gab es dann noch kurz vor Spielende. Carolin Raumer und Tina Schäfer waren beim Kampf um den Ball mit den Köpfen zusammengekracht, was für beide eine anschließende Behandlung von Platzwunden im Südklinikum erforderlich machte. Ihre geschockten Kolleginnen spielten die letzten 8 Minuten jeweils zu zehnt zu Ende. Als Fazit ist zu konstatieren, dass der Sieg des 1.FCN aufgrund der Spielanteile, auch der Höhe nach, in Ordnung geht, wenngleich er aus Leerstettener Sicht durch etwas unglückliche Umstände eingeleitet wurde.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 23.03.2019)

Zum Rückrundenauftakt, der zugleich das Debut des neuen Trainerduos Marcel Kröning und Michael Heinikel darstellte, mussten die Fußballerinnen des SV Leerstetten gegen den aktuellen Tabellenzweiten TSV Theuern mit 0:4 (0:1) ihre erste Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen.
Während sie sich im Hinspiel, dank einer überragenden Torhüterleistung, noch ein torloses Remis erkämpft hatten, waren sie diesmal ohne Chance gegen die in Topverfassung angereisten „Vilspanther“. Bereits in der 5. Spielminute gingen die Gäste in Führung. SVL-Keeperin Anna Schneewind konnte einen scharf über die Mauer gezogenen Freistoß zwar noch glänzend parieren, war aber dann gegen den Nachschuss von Anna Wagner machtlos. Mit ballsicherem und aggressivem Tempospiel bestimmte Theuern fortan klar das Spielgeschehen, konnte sich aber gegen die dicht gestaffelte Abwehr zunächst nicht mehr entscheidend durchsetzen. Der bis dahin einzige Torschuss der Gastgeberinnen kurz vor der Pause, ein von Jasmin Kraus getretener 20 Meter-Freistoß, verfehlte knapp sein Ziel.
Ein Doppelschlag gleich zu Beginn der 2. Halbzeit brachte die Gastgeberinnen dann endgültig auf die Verliererstraße. Zunächst bestraften die Oberpfälzerinnen einen unnötigen Leerstettener Ballverlust in Höhe des gegnerischen Strafraums und schlossen mit schnellem Konter durch Anna Luschner zum 0:2 ab (52.). Kurz darauf stellte Schiedsrichterin Magdalena Noderer, nach einem ungewollten Handspiel von Katrin Hauffenmeyer im eigenen Sechzehner, Leerstetten vor die Wahl, „Platzverweis“ oder „Elfmeter“. Den gewählten Strafstoß verwandelte Wagner sicher zum 0:3 (56.). Die Heimelf steckte trotzdem nicht auf und konnte die Partie in der Folgezeit mit zahlreichen eigenen Angriffsbemühungen etwas ausgeglichener gestalten. Durch eine unglückliche Abwehr von Schneewind, die beim Herauslaufen, anstatt des Balles, Eva Kölbel erwischte, konnte diese mit dem Kopf zum 0:4 Endstand abschließen (77.).
Während die Oberpfälzerinnen durch diesen Sieg als Tabellenzweiter weiter an ihre Aufstiegshoffnungen glauben dürfen, fallen die Mittelfränkinnen um einen Platz zurück auf Rang 8 und müssen aufpassen, dass sie nicht noch mehr in den Abstiegskampf verwickelt werden.

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Frauen – BFV Verbandspokal Achtelfinale (Spieltag vom 24.11.2018)

Ihr Heimnimbus in dieser Saison ist gebrochen. Mit einer glatten 0:3 (0:2) Niederlage gegen die Bayernligistinnen der SpVgg Greuther Fürth scheiterten die Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten vergangenen Samstag vor einer stattlichen Kulisse von 200 Zuschauern im Achtelfinale des BFV-Verbandspokals.
In einer Partie auf überschaubarem Niveau gingen die Gäste bereits nach 13 Minuten in Führung. SVL-Keeperin Valerie Münderlein war der Ball beim Abwurf unglücklich aus der Hand gerutscht und landete genau vor den Füßen von Sabrina Schroll, die sich nicht zweimal bitten ließ und zur 1:0 Führung abstaubte. Fürth erspielte sich ein leichtes Übergewicht. Leerstetten versuchte es zumeist mit langen Bällen und kam fast zum Ausgleich, als ein 18 Meter Knaller von Anja Ströfer an die Latte klatschte. Kleeblatt-Torhüterin Sandra Klug hatte wohl ihre Finger noch im Spiel gehabt. Nach beiderseitigen wenig zwingenden Mittelfeldaktionen, gelang es den Fürtherinnen, mit einem sehenswerten Spielzug, durch Christina Maier, auf den wohl vor entscheidenden 0:2 Pausenstand erhöhen (25.).
Nach der Pause versuchte Leerstetten mit verstärkten Angriffsbemühungen zum Anschlusstreffer zu kommen. Insbesondere Amy Freymüller schaffte es ein ums andrere Mal ihrer Gegenspielerin auf der Außenbahn zu enteilen und die Bälle nach innen zu bringen. Es half aber nichts. Die Kleeblatt-Abwehr war nicht zu überwinden an diesem Tag. Als Andrea Walter nach einem der zahlreichen Eckstöße, im Fünfer freistehend an den Ball kam und für die Gäste auf 0:3 erhöhte, war das Ding gelaufen (74.). Der Erfolg der Fürther war letztendlich verdient, wenngleich er dem Spielverlauf nach wohl etwas zu hoch ausgefallen ist.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 10.11.2018)

Die Ausgangslage war klar, vor dem Anpfiff zum letzten Vorrundenspieltag in der Landesliga Nord. Als punktgleiche Tabellennachbarn auf den Plätzen 9 und 10 würde es nur dem Siegerteam gelingen können, sich noch vor der Winterpause aus der Abstiegszone zu verabschieden. Am Ende gab die Heimstärke der Frauen des SV Leerstetten den Ausschlag. Mit 2:0 (0:0) konnten sie sich gegen ihre Gäste aus dem unterfränkischen Schweinfurt durchsetzen und bleiben damit in dieser Saison weiterhin ungeschlagen, in ihrer heimischen Waldsportanlage.
Wegen Verletzung bzw. Krankheit von Stammspielerinnen hatte SVL-Trainer Gunter Schmidt sein Team umgestellt und Goalgetterin Katrin Hauffenmeyer zurück in den Abwehrverbund beordert. Die Gäste zeigten von Spielbeginn an zunächst das druckvollere Spiel und hatten mehr Spielanteile. Sie konnten sich aber gegen die gut stehende SVL-Abwehr kaum entscheidend durchsetzen. Was doch durchkam war zumeist sichere Beute von SVL-Keeperin Anna Schneewind. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte kam Leerstetten etwas besser ins Spiel und hatte Pech, als Amy Freymüller sich über die rechte Seite durchgesetzt hatte, im Strafraum dann die Kugel, bedrängt von zwei Abwehrspielerinnen, an FC-Torhüterin Lina Popp, aber auch am rechten Torpfosten vorbei schob. Es entwickelte sich jetzt ein flotter Schlagabtausch im Mittelfeld ohne größere Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Pausenpfiff des bis dahin souverän pfeifenden Schiedsrichters Luca Fritsch war Tina Welsch schneller als zwei Abwehrspielerinnen, legte sich den Ball aber dann etwas zu weit in den Sechzehner vor, so dass Gästekeeperin Popp ihn am Ende aufnehmen konnte. Torlos ging ´s in die Pause.
Gleich nach dem Wechsel hatten die Gäste wieder etwas mehr vom Spiel und tauchten gleich zweimal gefährlich vor dem SVL-Tor auf. Beim ersten Mal zog Clara Strobel überhastet ab und setzte das Spielgerät am linken Pfosten vorbei (50.). Beim zweiten Mal setzte Ina Keller etwas zu hoch an und die Kugel strich über die Latte (62.). Kurz darauf spielte Helena Sinke einen hohen Ball genau in den Lauf von Tamara Loukas, die zunächst Schwierigkeiten mit der Ballannahme hatte, weil sie an der Strafraumgrenze hart durch Ines Lamprecht bedrängt wurde. Sie brachte die Kugel trotzdem unter Kontrolle und konnte vom Fünfer ins lange Eck zum vielumjubelten 1:0 ein netzen (64.). Leerstetten wurde wieder druckvoller. Das Spiel wurde hektischer. Schiri Fritsch sah sich jetzt mehrfach genötigt seine bunten Karten einzusetzen. Der an diesem Tag herausragenden Abwehrchefin Hauffenmeyer blieb es dann vorbehalten, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Nach einem Freistoß war sie im Fünfmeterraum zur Stelle und köpfte zur inzwischen hochverdienten 2:0 Führung ein (73.). Bis zum Schluss ließ Leerstetten nichts mehr anbrennen.
Durch diesen Dreier kann der SVL auf dem 7. Tabellenplatz überwintern, während die Aufsteigerinnen aus Schweinfurt weiter im Keller hängen bleiben. Für die Rückrunde wird es für Leerstetten darum gehen, die überragende Heimstärke zu konservieren und an der unterirdischen Auswärtsbilanz (bisher nur 1 Punkt auf der Habenseite) zu arbeiten.

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